Freewar-Blog

Erlebnisse der Weißfüchse in den Welten von Freewar

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Was für ein Tag. Auf meiner Jagd-Tour kam ich ins Land Tanien. Die Wurzeln waren trocken und morsch. Einige Affen rannten durch die Gegend. Doch dann traf ich plötzlich auf eine riesige Wurzel. Ihre “Arme” griffen sofort nach mir. Mein Stab der fremden Gedanken war zum Glück rechtzeitig zur Stelle – er hat seinem Namen mal wieder alle Ehre gemacht. Ein Stück Holz splitterte ab. Daran konnte ich Blut erkennen. Eine Wurzel aus Holz und Blut…sehr merkwürdig. Ich erkannte sehr schenll, dass ich die nicht alleine besiegen könnte, drum fragte ich bei meinen Fuchsfreunden nach, ob wohl jemand Zeit hätte, mir zu helfen. DarkSpark, der junge Natla, war sofort zur Stelle. Die Wurzel hatte keine Chance. Unsere Armbrustbolzen und Waffen waren einfach zu stark. Doch schon sehr geschwächt begann die Wurzel, uns zu würgen. Mit letzter Kraft haben wir sie jedoch noch getötet. In ihren Überresten fanden wir ein gut erhaltenes Stück Holz, welches ich sogleich einsteckte. Auch ein kleiner Funke, ein Geisterfunke, lag hier. Den steckte ich auch noch ein. Die heilenden Beeren am reißenden Flusse Terasi verholfen uns dann wieder zu Vitalität. DarkSpark blieb in Tanien zurück, während ich noch zu Fenneka in die Trockenebene Reikan ging, um sie ein wenig im Kampf zu trainieren. Da erwachte Szocko, der Oberfuchs, aus seinem Tiefschlaf. Ich fragte ihn gleich einmal, was es mit den Funken auf sich hatte. Da erinnerte er mich daran, dass diese Energieträger für den mysteriösen Geisterschild wären. Den trug er bei sich, also übergab ich ihm den Funken.

Jetzt plötzlich rief DarkSpark in unserer geheimen Clantelepathie zu uns, dass es in ganz Tanien nur so von solchen Wurzeln wimmele. Wir packten Heilung ein und rannten sogleich los. Eine Wurzel nach der anderen musste gegen uns zurückstecken. Szocko lud mit den Geisterfunken gleich seinen Schild weiter auf – er begann immer mehr zu leuchten, aber bis er stabil genug zum kämpfen ist, wird es wohl noch eine Weile dauern. Das Holz packte ich mir ein, vielleicht könnte ich es später noch gebrauchen.

Erschöpft, aber glücklich liefen wir in Richtung Konlir. Währenddessen erwachten immer mehr von uns aus ihrem Schlaf. Szocko freute sich darüber und fragte, ob man an einer Vermessung teilnehmen würde, wenn uns das Amt in Ferdolien den Auftrag gäbe. Die Zustimmung kam von 5 Füchsen, allerhand. Ich schlich gerade durch den dichten Urwald Gobos. Gerade wollte ich auf die Koloa-Plantage im Osten wandern, weil Palon uns sagte, dass das Amt einen Auftrag hätte. Da stieß ich auf einen Vogel, genauer eine Wachtel. Ihr Körper brannte, doch das schien ihr nicht zu schaden. Da es noch nicht allzu spät war, fragte ich nach, ob man noch vor der Vermessung das Wesen töten könne. Alle waren hellauf begeistert und kamen sofort. 10 Pilze haben wir in ihrem Kadaver gefunden, wunderbar. Dann endlich ging es zur Vermessung. Palon war leider am Amt eingeschlafen und konnte so den Auftrag nicht annehmen. Also ging Durza schnell dorthin. Die Vermessung erfolgte zügig und genau. Dafür zahlte uns das Vermessungsamt auch eine hübsche Stange Geld.

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Vor Tagen schon, kursierten Gerüchte über ein noch unentdecktes Stückchen Land, welches nur schwer zugänglich ist. Angeblich sollte es sich irgendwo im südwesten befinden.

Um den langen Weg abzukürzen, nahm ich meinen Nebel und verschwand auch gleich in ihm, um nur einen Augenblick später, einfach so aus dem Nichts, in Terasi, wieder aufzutauchen. Mein erster Weg führte gen Süden, immer dem reißenden Fluss folgend, um dort nach einem Durchgang zu suchen.
An den steilen Bergwänden, die beidseitig den Fluss säumten, konnte ich leider keinen einzigen Spalt oder geschweige denn einen Aufstieg entdecken. Nun gut, südlicher ging es nun wirklich nicht mehr. Also musste Tanien, so nannte man inzwischen das von mir gesuchte Gebiet, sich doch noch etwas westlicher befinden.

Mein Weg führte mich also durch das Todesmoor Krato, bis ich einen kleinen bisher nur selten benutzten Pfad nach Süden entdeckte. Hier musste ich richtig sein.

Frohenmutes durchstreifte ich nun einen Wald, indem fast ausschließlich morsche Bäume standen. Mein Jagdglück, schien mir allerdings nicht wohl gesonnen zu sein. Nur hier und da kleines Getier, nichts wirklich lohnendes. Es waren einfach zu viele Glücksritter unterwegs, die wie ich durch die Lande streiften.

Plötzlich traf ich auf eine kleine lustige Gruppe, die sich um einen hohlen Baum herum aufhielt. Als ich mich näherte, vernahm ich einen lieblichen Geruch, der mich wie magisch anzog. Er schien aus dem Baum zu strömen. Da auch mir dieses Plätzchen so gut gefiel, beschloss ich ein Weilchen zu rasten. Ich wollte mich schon verabschieden, und nur noch ein einziges Mal den süßen Duft in mir aufsaugen, da fiel ich kopfüber durch die Öffnung in den Baum hinab. Nachdem meine Augen sich an die Dunkelheit gewöhnten, erkannte ich ein kleines Tier, welches hier zu wohnen schien.

Es sah friedlich aus, doch ich erkannte schnell, dass es ein ernst zu nehmender Gegner sein würde. So verschoss ich unzähligen Bolzen und fasste all meinen Mut zusammen. Es war sicher doppelt so stark wie ich. Um zu siegen, musst ich es überraschen, also blieb mir nur ein Schlag, sonst würde ich diese Begegnung nicht überleben. Aber ich bestand auch diese Prüfung, und fand einen kleinen Flakon Parfum.

Wieder in der zivilisierten Welt angekommen, verstaute ich meine neue Errungenschaft sofort an einem sicheren Ort. In diesen gefährlichen Zeiten, kann man ja nie wissen, ob nicht hinter der nächsten Ecke ein Dieb oder sogar ein Mörder auf einen lauert, um einen um sein Hab und Gut zu erleichtern.
Noch ist mir der Nutzen des Parfums schleierhaft, aber auch dieses Geheimnis, wird sich mit der Zeit sicher lösen lassen.