Freewar-Blog

Erlebnisse der Weißfüchse in den Welten von Freewar

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oder ‘Geld regiert die Welt’, oder ‘Geld stinkt nicht’,  oder ‘Geld macht schön’, oder oder oder

Das leidige Thema Geld, oder, da wir ja über Freewar schreiben, wohl eher Goldmünzen. Jeder hat welche, und davon meist zuwenig. So ziemlich alles in dieser Welt dreht sich ums Gold. Fast nichts gibts umsonst. Ich bin auf die Idee gekommen, über’s Gold zu schreiben, weil meine Statistik ausgespuckt hat, dass mein Gesamtvermögen mittlerweile 7-stellig ist. Man sollte meinen, dass das recht ordentlich ist, doch man muss sich nur mal umhören. Es gibt durchaus Privatvermögen im 8- und 9-stelligen Bereich in Welt 3.

Ich bin ja der Meinung, dass Gold nicht alles ist. Es ist doch wie im wahren Leben: Man muss nur genug haben, um glücklich zu sein. Und ich bin glücklich. Ich verdiene genug, um mit den Akademien hinterherzukommen und regelmäßg Heilung zu kaufen.  Nebenher ergibt sich immer ein kleiner Überschuss, den ich für größere Anschaffungen sparen kann.  Ohne Öl wär das nicht möglich,  es war damals eine gute Entscheidung, den Turm auszubauen.

Ich schweife ab, auch wenn Öl eng mit Gold zusammenhängt. Jedenfalls, was jeder wissen sollte, diese Goldmünzen sind rein virtuell…eine Folge von Nullen und Einsen, die absolut nichts wert sind. Also sollte man sich nicht ärgern, wenn man nicht genug verdient oder mal was verliert.

Um meine Gedanken nochmal zusammenzufassen, denn sie sollen eine Art Wegweiser sein: Seht das Gold als Zusatz, als Nebensache. Was in diesem Spiel zählt ist der Spaß, und der sollte von (fehlendem) Gold nicht getrübt werden !!

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Ich war müde geworden. Also ging ich nach Mentoran, in der Hoffnung, das warme, trockene Klima würde mich wieder munter machen. Der Nomade am Öllager bot mir einen Schlafplatz an und so blieb ich einige Wochen bei ihm… Einige Wochen? Könnte man zwar so sagen, doch genauer wäre es, von einigen Monaten zu sprechen. Mein Regenerationsprozess zog sich ewig hin und ich verbrachte meine Zeit damit, die einzelnen Öltropfen zu zählen, die aus meinem Hahn kamen.

Ein Glück, dass ich Natla bin. Als dunkler Magier hätte ich mit so großen Zahlen sicher nicht hantieren können. Die Tropfen kamen also. Am Ende ein jeden Tages lies ich mir die vollen Fässer beiseite stellen und begann danach wieder zu zählen. So verging also meine Zeit. Obwohl mein Zimmer sehr gemütlich und vor allem geräumig war, ging mir so langsam der Platz aus. Über 700 Fässer hatten sich angesammelt. Und da der Alkan-Cocktail bekanntermaßen gesundheitsschädlich ist, wollte ich ihn dringend loswerden. Doch der Schmied in Buran wollte nicht so recht. Lediglich 135 Goldmünzen bot er mir pro Fass und das war mir dann doch zu wenig.

Glückerlicherweise pflegt der gute Milten hervorragende Kontakte zum Schmied und über ihn konnte ich mein Geschäft abwickeln. Eines steht fest: Verarmt bin ich in meiner Ruhephase sicher nicht – im Gegenteil: Nur durch das Öl konnte ich einen Gewinn von über 170000 Goldmünzen einfahren.