Freewar-Blog

Erlebnisse der Weißfüchse in den Welten von Freewar

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Vor Tagen schon, kursierten Gerüchte über ein noch unentdecktes Stückchen Land, welches nur schwer zugänglich ist. Angeblich sollte es sich irgendwo im südwesten befinden.

Um den langen Weg abzukürzen, nahm ich meinen Nebel und verschwand auch gleich in ihm, um nur einen Augenblick später, einfach so aus dem Nichts, in Terasi, wieder aufzutauchen. Mein erster Weg führte gen Süden, immer dem reißenden Fluss folgend, um dort nach einem Durchgang zu suchen.
An den steilen Bergwänden, die beidseitig den Fluss säumten, konnte ich leider keinen einzigen Spalt oder geschweige denn einen Aufstieg entdecken. Nun gut, südlicher ging es nun wirklich nicht mehr. Also musste Tanien, so nannte man inzwischen das von mir gesuchte Gebiet, sich doch noch etwas westlicher befinden.

Mein Weg führte mich also durch das Todesmoor Krato, bis ich einen kleinen bisher nur selten benutzten Pfad nach Süden entdeckte. Hier musste ich richtig sein.

Frohenmutes durchstreifte ich nun einen Wald, indem fast ausschließlich morsche Bäume standen. Mein Jagdglück, schien mir allerdings nicht wohl gesonnen zu sein. Nur hier und da kleines Getier, nichts wirklich lohnendes. Es waren einfach zu viele Glücksritter unterwegs, die wie ich durch die Lande streiften.

Plötzlich traf ich auf eine kleine lustige Gruppe, die sich um einen hohlen Baum herum aufhielt. Als ich mich näherte, vernahm ich einen lieblichen Geruch, der mich wie magisch anzog. Er schien aus dem Baum zu strömen. Da auch mir dieses Plätzchen so gut gefiel, beschloss ich ein Weilchen zu rasten. Ich wollte mich schon verabschieden, und nur noch ein einziges Mal den süßen Duft in mir aufsaugen, da fiel ich kopfüber durch die Öffnung in den Baum hinab. Nachdem meine Augen sich an die Dunkelheit gewöhnten, erkannte ich ein kleines Tier, welches hier zu wohnen schien.

Es sah friedlich aus, doch ich erkannte schnell, dass es ein ernst zu nehmender Gegner sein würde. So verschoss ich unzähligen Bolzen und fasste all meinen Mut zusammen. Es war sicher doppelt so stark wie ich. Um zu siegen, musst ich es überraschen, also blieb mir nur ein Schlag, sonst würde ich diese Begegnung nicht überleben. Aber ich bestand auch diese Prüfung, und fand einen kleinen Flakon Parfum.

Wieder in der zivilisierten Welt angekommen, verstaute ich meine neue Errungenschaft sofort an einem sicheren Ort. In diesen gefährlichen Zeiten, kann man ja nie wissen, ob nicht hinter der nächsten Ecke ein Dieb oder sogar ein Mörder auf einen lauert, um einen um sein Hab und Gut zu erleichtern.
Noch ist mir der Nutzen des Parfums schleierhaft, aber auch dieses Geheimnis, wird sich mit der Zeit sicher lösen lassen.

Als fire_dragon sich gerade auf Schatzsuche befand, lud mich Exodus ein den Loroktom, ein schwerfälliger Steingolem, zu erlegen. Nun gut, der Weg war zwar sehr weit, aber mit der Hoffnung auf einen wertvollen Fund machte ich mich auf den Weg nach Orewu.

Unsere Strategie war einfach und hatte sich auch schon oft bewährt. Zu erst einmal schoss ich mit einer schweren Armbrust durchschlagende Bolzen auf ihn ab, um unser Risiko zu minimieren. Danach wollten wir uns im Nahkampf unsere Trophäe hohlen.

Aber ein anderer Jäger stand plötzlich direkt am Golem und nahm uns jede Möglichkeit in das Geschehen einzugreifen. Kurz darauf tauchte auch seine Verstärkung auf und ich sah unsere Felle schon dahin schwimmen.

Nach einem kurzen klärenden Gespräch waren seine Absichten auch vollkommen klar, er wollte sich wirklich unsere Beute schnappen.
Nun gut, wir konnten nichts mehr ausrichten. So gefrustet, beschloss ich meinen Killerbienen einen kleinen Ausflug zu gönnen.

In der gleichen Zeit spürte Exodus ein zweites lohnendes Ziel auf, einen so genannten “kollektiver Salzhügel”. Dieses Mal, beschlossen wir uns die Beute nicht wieder abjagen zu lassen. Also bewachten wir dieses Npc sehr gut und hatten immer ein waches Auge auf unsere Umgebung, da wir uns nur unweit der anderen Jagdgruppe befanden. Plötzlich betrat unser alter Bekannter wieder die Bühne, grummelte etwas von “Killerbienen sind auch nicht nett”, und bat uns sich unserer Jagdgruppe anschliessen zu dürfen, da er (unser) Npc nicht angreifen könne.
Ich dachte nur bei mir, “wie dreist muss man sein?”. Wahrscheinlich wollte er uns wieder abdrängen und den Lohn unserer Arbeit stehlen.
Also verwiesen wir ihn vom Kampfplatz.

Letztendlich haben wir eine Beute verloren, aber an Erfahrung mit ungebetenen Gästen gewonnen.