Angeregt von Milten, der ja vor kurzem einen Ausflug nach Laree unternahm, versuchte ich mein Glück und wanderte in die von ihm angegebene Richtung. Schade, dass es hier keinen automatischen Kartendienst gibt, der einem anzeigt wo man ist und in welche Richtung man genau laufen muss. Das wäre traumhaft. Am besten wäre natürlich noch ein sprechendes Gerät, das auch noch genau sagt, wo es langgeht. Aber so etwas wird es wohl niemals geben…

Nach einer ersten Übernachtung in der Burg Hulnodar, ging es dann am zweiten Tag weiter nach Westen in den mir schon bekannten Teil von Laree und dann weiter nach Norden. Und da lag sie vor mir: Die verschollene Stadt, die seltsamerweise fast niemand zuvor gesehen hatte. Wirklich ein toller Anblick!

Und dann immer diese bunt schimmernden, nicht zu mit Worten zu beschreibenden, Farbanomalien. Wow! Ich war beeindruckt. Ob man die auch angreifen konnte?

Über Telepathie stellte ich schnell eine kleine Gruppe Kämpfer zusammen. Der gute Pippin und Ekken Coron machten sich auf den Weg in die Stadt. Ich übernachtete in einer wirklich schön gelegenen Pension, von der aus ich einen grandiosen Blick auf das vollkommen verriegelte Schloss der Erbauer dieser Stadt und die wunderschönen Vorstadtwiesen hatte. Zusammen mit einem Sonnenuntergang, der alles in Orange- und Rottöne erstrahlen lies, schlummerte ich auch schon bald ein.

Am frühen Morgen wurde ich von einem lauten Klopfen an meine Zimmertür geweckt. Ich warf mich schnell in meine Natlakleidung und öffnete die Tür. Meine beiden Mitstreiter waren pünktlich zum Frühstück angekommen :-)

Frisch gestärkt, machten wir uns auf den Weg zu einer sehr großen Farbanomalie, die ich am Tag zuvor entdeckt hatte. Sie flimmerte in wunderschönen Farben vor uns. Pippin meinte, sie hätte nur 1000 Lebenspunkte. Also versuchten wir unser Glück und schlugen vorsichtig auf die flimmernde Farbanomalie ein.

Auch wenn die Farbanomalie es immer wieder versuchte, uns mit einem strengen Blick aus ihren vier Augen zu verwirren, ließen wir nicht von ihr ab und besiegten sie schließlich ohne Probleme. Sie verlor ein wenig Gold und ein paar Zauber der Selbstheilung. Alles in allem ein tolles Erlebnis mit meinen beiden Mitstreitern.

Ich blieb noch ein paar Tage in Laree und erkundete jeden auch noch so entlegenen Winkel. Wirklich eine schöne Stadt. Wenn es hier noch einen Handelsposten, eine Post und eine Bank gäbe… Wer weiß, ob ich hier nicht mein neues Lager aufschlagen würde. Vor allem ist hier wesentlich weniger Trubel und man kann die Ruhe so richtig genießen.

Kurz zusammengefasst: Die Stadt Laree ist einfach toll!