In einer Zeit, in denen Gold scheffeln, Kopfgeld- und Gewebeprobejagd und der Ölkauf boomt ging die Anzahl der kleinen Erwerbstätigkeiten zurück. Altertümliche Berufe, die heutzutage kaum noch beachtet werden. Die Rede ist von den Handwerkern, die die Waffen herstellen und reparieren, von den Fischern, die es den Köchen ermöglichen feine Gerichte zu zaubern und von den Schäfern, die mit Mühe versuchen ihre Schafe beisammen zuhalten.
Ein dumpfes Hämmern ertönt aus der Schmiede. An der Esse steht schwitzend ein Schmied. Seine Arme sind durch die kraftvolle Arbeit gestählt. Die Luft ist drückend und metallisch. Dies sind die Bedingungen unter denen ein Mensch arbeiten muss. Der Lohn? Gering. Zum einen kommen immer weniger Wesen zur Schmiede um sich neue Waffen zu besorgen oder sich ihre alten wieder reparieren zu lassen. Besonders die Erfindung der Reparaturzangen schmälert das Geschäft.
Ähnlich sieht es bei den Fischern aus. Seitdem in Terasi die Möglichkeit gibt für „Fisch-to-Go“ zahlt keiner mehr die Preise, die die Fischer des Naworflusses verlangen. Ebenso vertreiben die Goldsucher immer mehr die dort angesiedelten Fische.
Einige Fischer nagen sogar schon am Hungertuch und nicht nur das. Einige von ihnen leiden an Gelenkschmerzen und Rheuma, was durch das kalte Wasser kommt. Dass sich das im Grunde nicht mehr lohnt, sehen die meisten schon ein. Doch was sollen sie sonst tun. Sie haben nichts anderes gelernt.
Genauso wie die Schäfer. Seitdem alle nur noch darauf aus sind hinter der Goldhornziege hinterher zu jagen, werden die Schafe ignoriert. Zwar sind die Schäfer einerseits froh darüber, dass nicht grundlos eines ihrer Schafe niedergemetzelt wird, andererseits ist auch keiner mehr interessiert zum Festtag ein Schaf zum Schlachten zu kaufen und somit die Schäfer auf ihre Schafe sitzen blieben und einige sogar notschlachten mussten.
Man sieht eine dunkle Zeit für die alten Berufe. Dabei sollte man doch bedenken, dass man ohne diese Berufe keine Grundlage hatte, neue Methoden zu entwickeln um an das Leben komfortabler zu machen.
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