Freewar-Blog

Erlebnisse der Weißfüchse in den Welten von Freewar

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Eines Tages ging ich zum Haus der Aufträge, denn mit Aufträgen kann man gutes Geld verdienen. Dort bekam ich dann die Order, den Eingang der Vulkangrotte freizuschaufeln, der von einer Eruption des Anatubier Vulkans verschüttet wurde. So machte ich mich auf den Weg.

Nach einigen müßigen Minuten war der Eingang wieder frei, und ich schlüpfte in die Grotte, um nach anderen Abenteurern zu suchen, die verschüttet wurden, doch glücklicherweise war die Grotte leer.

Wer hätte das gedacht.

Schon lange war ich eher, was Dropitems anbelangt, auf der Seite des Pechs. Dann habe ich plötzlich eine Zaubertruhe gefunden, bewacht von einer bissigen Klauenratte.  Stufe 9 hatte sie, und obwohl ich weiß, dass die Stufe völlig unabhängig vom Inhalt ist, habe ich schon mit nem Hasenfell oder ähnlichem gerechnet.

Der Tag der Truhenöffnung kam. Ich verabredete mich mit Szocko an der Markthalle zum gemütlichen Plausch mit Bier. Er holte seinen Zauberschlüssel heraus und konnte es auch kaum glauben: In der Truhe war eine globale Auferstehung.

Meine zweite Truhe war das erst, und in der ersten war schon ein Zauber des sehr schnellen Wissens – soviel Glück muss man erstmal haben.

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…oder: Wie man seinen Clanmitgliedern das Gold aus der Tasche ziehen kann ;-)

Im Moment wird ja bei uns heftig diskutiert, ob eine Clanabgabe etwas sinnvolles darstellt. Irgendwie zahlt man ja überall Abgaben, Steuern und was es noch so alles gibt.

Sehr interessant finde ich, dass viele nur sehr ungerne ein wenig für den Clan erwirtschaften möchten. Sogar mit Clanaustritten wird da gedroht, falls es eine Abgabe geben sollte.

Damit ich das Ganze selbst mal ein wenig besser einschätzen kann, bin ich heute mal für eine Stunde fleißig durch die Welt gerannt, habe Aufräge gemacht und nebenbei ein paar NPCs erlegt. Also genau das, wodurch man das meiste Gold durch die Abgabe in die Clankasse einzahlt. Was habe ich in der einen Stunde verdient?

Es waren insgesamt:

  • mehr als 3000 Goldmünzen
  • 34 Auftragspunkte
  • und dazu noch ein paar nette Items, wie z. B. die wertvollen Seelenkapseln, die ich noch nicht verkauft habe – also nochmals ca 300 – 400 gm.
  • 66 Erfahrungspunkte

Und jetzt die erschreckende Clanabgabe… Ich musste 177 Goldmünzen an die Clankasse abgeben. Dabei lag die Clanabgabe bei 6% und zu bedenken ist, dass ich durch die Charakterfähigkeit Auftragsplanung immer die doppelte Goldmenge an den Aufträgen verdiene.

Das ist wirklich eine ganze Menge. Man merkt es zwar kaum, aber das ist doch ein wenig zu viel des Guten… Was soll denn der Clan mit all dem Gold machen?

Naja, auf jeden Fall kann ich die Höhe jetzt besser abschätzen und für Clanmitglieder, die viele Aufträge machen, ist das eindeutig ein großer Nachteil zu den reinen NPC-Jägern.

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Endlich hab ich mal ein wenig Zeit gefunden und fix meine Sachen gepackt. Diesesmal sollte es auf den Wüstenberg Azul gehen, von dem ich vor kurzem schoneinmal berichtet hatte. Ich wollte mich aber nicht nur auf Geschichten verlassen, sondern mir selbst ein Bild von dem Berg machen.

Gerade noch vor ein paar Wochen wurden meine kaum vorhandenen Kletterkünste in Ragnur auf die Probe gestellt und es zeigte sich, dass ich auf jeden Fall noch viel Übung brauchte. Nach dem Motto “Ein Absturz kommt selten allein…” war ich also wieder unterwegs in die Berge. Es ging nach ganz nach Süden zunächst durch die Salzwüste von Orewu und weiter durch Dorea kam ich schließlich am Fuße des Berges an.

Eine wirklich beeindruckende Landschaft erwartet euch dort! Zwar gibt es so gut wie keine Vegetation, was man von einem Wüstenberg aber natürlich auch nicht verlangen kann, aber zum Glück auch überhaupt kein Eis oder Gletscher jeglicher Art. Das Klettern sollte also recht einfach sein. Und das war es auch. Innerhalb eines Tages konnt ich mir den Berg von allen Seite anschauen. Es zeigten sich noch Spuren der alten Taruner, die hier früher einmal gelebt haben. Teilweise wirklich sehr grauselig und nichts für schwache Nerven!

Schade, dass mir so wenig Lebewesen begegnet sind. Neben ein paar kleinen Spinnen, die ihre Netze aufspannten, begegneten mir nur noch die unberechenbaren Undarons. Eines dieser mächtigen NPCs hatte eine Verteidigungsstärke von geschätzt über 2300. Er hatte sich in mächtige Rüstungen eingehüllt, die ihn zwar fast bewegungsunfähig machten, aber ganz klar ausreichten, um mich in die Flucht zu jagen. Ich habe mir dann noch zwei kleinere dieser Exemplare vorgenommen, die bei weitem noch nicht so alt und kräftig waren.

Und dann, kurz vor Mentoran, sah ich noch einen kleinen Gerümpelladen, in dem heute schicke Kleider und ein paar Torten (inklusive eines lebendigen Tieres im Inneren) verkauft wurden. Konnte ich beides nicht gebrauchen und so machte ich mich nach einem schönen Ausflug wieder zurück nach Hause.

Den Berg werde ich mir bestimmt mal wieder anschauen!