Ganz traditionell fand die Hochzeit am 1. Juni in der Kathedrale in Konlir statt.

Die Gäste drängten sich in die Bänke und warteten gespannt auf den Beginn der Zeremonie. Die Orgel spielte einige Lieder, während die Trauzeugen, der Bräutigam und zuletzt der Priester erschienen.

Nervös blickte Flame_Eagle über die Menge hinweg und wartete gespannt auf seine Braut.

Flame, als Priester, hatte eher Mühe seine Kutte nicht in Brand zusetzen.

Ein entzückendes Schauspiel.

Doch als die Orgel anfing den Hochzeitsmarsch zu spielen, wandte jeder seine Aufmerksamkeit der Türe zu.

Kleine Blumenmädchen warfen rote Blütenblätter vor sich. Hinter ihnen schritten bedächtig die Brautjungfern in ihren hellblauen Kleidern.

Aber dann erschien sie. Fuchsfeuer ging langsam auf Flame_Eagle zu. Ihr Gesicht war unter ihrem feinen Schleier verborgen. Als sie stehen bleibt sah man dennoch ihr Strahlen in den Augen und die Liebe, die die beiden verbindet.

Als der letzte Ton der Orgel verklang, begann Flame mit der Zeremonie.

Hie und da waren zwischendurch immer mal kleine Freudenschluchzer zu hören. Es wurden Taschentücher gezückt und Tränen vergossen.

Die Hochzeit näherte sich dem Höhepunkt.

Als dann Flame die alles entscheidende Frage stellte, hörte man außer seiner Stimme nichts mehr.

„Ich frage dich, Flame_Eagle: Willst du die hier anwesende Fuchsfeuer zu deiner Freewar-Ehefrau nehmen, sie lieben und unterstützen, bis dass der Freewar-Server euch scheidet, so antworte mit ‚Ja, ich will!’“

Mit nervöser aber dennoch fester Stimme ertönte Flame_Eagles Antwort:

„Ja, ich will!“

„Und ich frage dich, Fuchsfeuer : Willst du den hier anwesenden Flame_eagle zu deinem Freewar-Ehemann nehmen, ihn lieben und unterstützen, bis dass der Freewar-Server euch scheidet, so antworte auch du mit ‚Ja, ich will!’“

Wie in Trance vor Glückseligkeit wurden die Ringe getauscht.

Und der besiegelnde Kuss berührte jedes Herz der Anwesenden.

Aber kaum waren ihre Lippen von einander gelöst, stürmten die ersten nach vorne, um dem frisch getrautem Paar zu gratulieren.

So bekam Sammuel von Bright, der Bräutigamsmutter, ein paar blaue Flecke, weil er es wagte, dass er ihrem Sohn zu erst gratulierte vor ihr.

Aber da konnte man noch drüber hinwegsehen.

Denn wer nimmt denn so eine Kleinigkeit an einem so schönen Ereignis schwer?

Später regnete es für das Brautpaar ein Goldregen von 14.000 Goldmünzen und mehrere globale Zauber wurden entpackt.

Ein herrliches Ereignis und eine besondere Hochzeit sowieso: Denn selten wird noch in der Kathedrale geheiratet, da kann das doch auch nur eine besondere Ehe sein.

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