Einer der häufigsten Berufe, die es in Freewar gibt, ist der der Händler. Wir wissen, dass sie an der Markthalle stehen und alles Mögliche ein- und verkaufen. Doch was steckt hinter dem Beruf? Yamchu, Händler aus Welt 3, war bereit uns den „Händler“ näher zu bringen.

Wenn man sich entschließt Händler zu werden, muss man sich klar sein, dass dies sehr viel Zeit kostet. Denn die Konkurrenz schläft nicht und in Freewar ist das ständige Unterbieten ein Volkssport. Man sollte sich schon im Griff haben, damit das RL nicht darunter leidet. Der Beruf des Händlers ist ein tiefer Einschnitt, denn am Ende spielt man nicht das Spiel Freewar sondern man ist nur ein Händler und Zulieferer von Waren.

Die wichtigste Charakterfähigkeit ist für den Händler natürlich die Marktwirtschaft. Damit kann man Items günstig in die Markthalle stellen. Sekundär sind alle anderen. So kann man zum Beispiel Lebenstraining während der Handelsphase weiterentwickeln um sich irgendwann ein volles Akademielimit leisten zu können.
Als Bezugsquelle für die Waren kann man die Markthalle selbst nehmen, aber auch andere Spieler. Besonders wenn es darum geht Öl oder auch Herbeirufungen zu kaufen. Sich dem Zentrallager zu bedienen wird es etwas Schwierig, da man durch den Handelsstab gelähmt ist.

Als Händler hat man die Möglichkeit seine Waren als Masse anzubieten oder mit dem Preis zu gehen. Wer keine Zeit investieren will, stellt einfach 1000 gepresste Zauberkugel in den Markt und hofft er wird sie schon los. Derjenige, der Zeit investiert wird lieber mit dem Preis gehen und Waren Stück für Stück einstellen. Das garantiert eher den Verkauf.

So kann man auch nicht pauschal sagen, wie hoch jeweils Einnahmen und Ausgaben, sowie der reine Gewinn ist, denn es ist jeweils immer tagesabhängig. Sind viele Konkurrenten da und kaufen die Ware vor der Nase weg oder man ist abgelenkt, dann läuft es nicht so gut. Aber dann kommen so Tage an denen einer zum Beispiel 200 Fässer zu 200 Goldmünzen einstellt. Das hebt natürlich den Tagesgewinn sicher beträchtlich.

Als rentabel kann man den Beruf „Händler“ ansehen, aber er benötigt viel Ausdauer, denn man muss es so sehen:

Ein Händler an der Markthalle = 100% Gewinn, zwei Händler an der Markthalle bedeutet schon, man muss sich den möglichen Gewinn mit einem Konkurrenten teilen. Bleiben nur noch 50% Profit. Bei drei oder vier hört der Spaß eben langsam auf. Dann kommt es auf die Ausdauer an oder auf die Einsicht, das man merkt: „Okay, da mach ich mit Aufträgen, Gewebe und NPC jagen eindeutig mehr Goldmünzen.“
Also wer die Ausdauer an den Tag legt für den rentiert sich das Handeln.