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Erlebnisse der Weißfüchse in den Welten von Freewar

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Es gibt viele Glaubensrichtungen in Welt 3. Die einen glauben an Gold, andere glauben an Lebenserfahrung.

Doch nie zuvor gab es den Chillinismus. Chillinismus? Nein, denkt jetzt bitte nicht an Chili. Dieses scharfe Gewürz oder diese rote Schote da. Nein, damit hat das gar nichts zu tun.

Denn der Chillinismus verkörpert die Ideale des Chillens. So das Oberhaupt der neuen Glaubensrichtung Gosu. Für ihn geht das Chillen über alles.

Mit großer Freude predigt er seinen Glauben, mit fanatischer Bemühung versuchte er andere zum Konvertieren zu bewegen. Und seine Versuche tragen Früchte. Eine kleine Schar handverlesener Anhänger versammeln sich um ihn und preisen mit ihm den Chillinismus.

Aber wo das Glück nah ist, bleibt das Unheil nicht fern. Oder wie in diesem Fall: Einigen mundet es gar nicht recht, mit welcher Leidenschaft der neue Glauben unter die Bevölkerung gebracht wurde. Es bildete sich eine Widerstandsgruppe gegen den Chillinismus, die für die alten Glaubenswerte eintritt.

Starren und Stille, sowie verbale Einwürfe werden als Waffen eingesetzt. Besonders dem Oberhaupt wird als hauptsächliches Ziel attackiert.

So kommt es, wie es kommen musste. Aufgrund der physischen, psychischen Belastung, erleidet das stolze und fanatische Oberhaupt Gedächtnisprobleme und legt eine leichte Form der Zwiespältigkeit an den Tag.

Dadurch gerät das Gefüge des Chillinismus ins Wanken.

Letztendlich also hat die Widerstandsgruppe gesiegt und unsere Welt vor Schlimmeren bewahrt.

Der Chillinismus fand seinen Anfang zur Weihnachtszeit. Doch so schnell wie er entstand, so schnell verschwand er und wird es wohl auch bleiben. Zum Glück.

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Ein Aufschrei ging durch die Welt. Ein böser Zauberer hatte das weit im westen liegende Gebiet Pensal mit einem Fluch belegt, dass es immer wieder zu schweren Waldbränden kommt.  Plötzlich war das früher so langweilige Gebiet in aller Munde und viele Abenteurer machten sich auf.

Darunter auch ich. Ich erreichte Pensal gen Mittag. Die Luft war klar und es sah nicht bach Feuer aus.  Im  Wald traf ich auf ein onloähnliches Wesen, welches mir Wasser gab. Ich sollte damit die Brände löschen, doch nirgends waren Flammen. Das Wesen muss ich wohl geirrt haben. Ich goß das Wasser einfach auf den Boden, so haben die Bäume letztendlich doch etwas davon. Mitten im Wald traf ich aber auch auf andere Wesen. Unteranderem fand ich seltsame Würmer. Die schienen brennen zu können. Vielleicht waren diese ja für die Brände verantwortlich? Ich beschloss, den Wurm niederzustrecken. Außerdem fand ich einen großen Lurch. Auch er sah nach einem Feuerwesen aus. Doch dieser war etwas stärker als der Wurm und ich musste mich stark anstrengen, um zu gewinnen. Doch woher der Lurch soviel Gold hatte, das konnte ich mir nicht erklären. Aber ich nahm es trotzdem gerne.

Später, kurz vor eintreten der Dämmerung zog es mich ein weiteres Mal nach Pensal. Diesmal sah ich schon von weiten die Flammen – Pensal brannte – ein wahres Unglück. Schnell suchte ich das Wesen mit dem Wasser um beim Löschen zu helfen. Doch entsetzlicher Weise war das Wasser ausgegangen. Viele weitere tapfere Recken standen bei dem Wesen. Mir schien, dass sie es auch ohne mich schaffen würden, die Brände zu löschen.  Allerdings wollte ich mir die Brände näher ansehen. Doch nachdem ich mich mehrfach schmerzhaft verbrannt habe, verließ ich Pensal schnell und ging in anderen Gebieten auf Jagd.

Das war ein sehr interessanter Tag und ich muss sagen, es ist immer lohnenswert einen Abstecher nach Pensal zu machen.

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Vor kurzem streifte ich durch die Gefilde Freewars. Auf meinem Weg kam ich durch das wald- und wiesenreiche Gebiet Ferdolien, nordöstlich von Konlir.  Ich wollte in Richtung Tohrin, einem Gebiet noch weiter im Osten. Es gab zwei Möglichkeiten für mich: Durch die riesigen Parkanlagen der Wetterkontrollfestung oder durch einen weiter nördlich liegenden dunklen Wald. Ich entschied mich für den Wald und zog los.

Es war angenehm kühl. Eine schwache Brise zog durch das Geäst und ich hörte das Rascheln von Blättern und Vogelgesang.  Es gab Gerüchte über riesige gefährliche Laubbären hier, doch glücklicherweise traf ich auf keinen. Ich muss zugeben, dass mir große Tiere immer noch Angst machen. Immer wieder erlegte ich ein paar Waldvögel, doch ihr Federklein war wertlos und auch der Rest der Tiere war zu nichts zu gebrauchen – aber so gewann ich etwas an Erfahrung. Ich durchquerte eine Lichtung und ging dann wieder in das Düster. Hier war es stiller. Doch plötzlich hörte ich Knistern. Es klang wie Feuer doch ich roch keinen Rauch. Vorsichtig und aufmerksam schlich ich mich vorwärts. Dann kam ich an einen hohen Baum. Seine Krone schien zu brennen. Doch Waldbrände gibt es nach meinen Wissen hier nicht, nur im fernen Pensal. Ich schlich weiter um einen besseren Blick zu bekommen. Und was ich dann sah raubte mir den Atem:

Ein gigantischer, majestätischer Vogel, dessen Flügel Flammen waren, dessen Schnabel rot-orange glühte, auf dessen Kopf ein Feuer brannte. Es war ein wunderschöner Anblick. Der Vogel bemerkte mich nicht und so setzte ich mich leise hin und schaute ihm noch eine Weile zu.

Dann dachte ich darüber bach, wie es wohl wäre, einen solchen Vogel als Haustier zu haben. Mit einem Schrumpfzauber müsste das doch realisierbar sein. Durch den strengen, aber gerechten Umgang mit den Clanschließfächern kam ich schnell an einen. Den Zauber sprach ich schnell aus und siehe da, der Vogel war nun nur ganz klein, piepste aufgeregt und ich gab ihm einen luftigen Platz in meinem Beutel.

Ich wollte unbedingt etwas sinnvolles mit dem Kleinen anfangen. Ich suchte nach Möglichkeiten. Irgendwann sagte mir ein Nomade in Orewu, dass er solche Vögel zu Postvögeln trainieren könne. Er verlangte jedoch auch einige Items, die ich leider nicht bei mir hatte. Ich werde mich wohl bald auf die Suche nach diesen machen. Jedoch vergaß ich in der Aufregung, den Schrumpfzauber zu ersetzen. Sogleich brummte mir Szocko eine saftige Strafe von einhundert Goldmünzen auf, die ich brav bezahlte.

Also liebe Clanies – wenn ihr ein Item nehmt, so ersetzt es auch bitte und nehmt euch kein Beispiel an mir. Aber auch ich werde es lernen, denn nichts schmerzt mehr als ein leerer Goldbeutel ;)