Wir schreiben das Jahr 2007, den 20. Tag im 12. Monat. Vier Tage bis zur Geburt des kirchlichen Heilands.

Und für mich der Tag meiner ersten Freewar-Weihnachtsfeier meiner dreijährigen Exisitenz.

Viele Tage zuvor wurde geplant, gemacht und getan… Gefiebert und besonders auf meiner Seite gebibbert,

was das Drehbuch des Krippenspiels angeht.

Ein Krippenspiel im FW-Style? Na das ist ja mal was.

Nun läutet es zur 20. Stunde und so gut wie alle finden sich im Treffpunkt ein:

Wilisien-Das Schneedorf (110/87)

Nunja, fast alle waren da. Aber wer fehlte noch? Ashkabury und girl of horror. Ein Alptraum eines jeden Regiesseurs, wenn die geplanten Schauspieler nicht kamen. Doch ehrlich gesagt: Wieso sollte denn alles glatt gehen? Bei uns Weissfüchsen geht nie was glatt. Aber wie immer meisterten wir das und unser frischgebackener Fuchs Lord Fangir wurde gleich ins Clanleben miteingeschlossen.

Nun der Vorhang wurde aufgezogen und gespanntes Schweigen legte sich über die Reihen der Zuschauer.

Die Vorstellung konnte anfangen:

 

“Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Sotrax ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Mokuai aus Anatubien, aus der Stadt Konlir, in das tarunische Land zur Stadt Davids, die da heißt Mentoran City, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Bright, seinem vertrauten Weibe, die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte…..”

Der Anfang lief schon mal richtig gut. Nur kleine Orientierungsprobleme des Nomaden Nr.1.

Hie und da kleine Problemchen und so, aber damit war ja zu rechnen und hat das ganze aufgepeppt. Mit einem Male hatten wir dann plötzlich vier heilige drei Weise.

Nach dem Krippenspiel (was herrlichst applaudiert wurde) ging es endlich dem Höhepunkt des Abends zu: Dem Wichteln.

Die große Frage, die sich jeder in diesem Moment stellte: “Wen hab’ ich?” Diese war jedoch rasch beantwortet und durch ein höchst komplexes Verfahren konnten folgende Wichtel Paare ermittelt werden:

Szocko – Bright

Bright – Orakel

Orakel – Aggi

Aggi – senemur

senemur – Lord Fangir

Lord Fangir – Szocko

Ashkabury – Mokuai

Mokuai – DarkSpark

DarkSpark – fire_dragon

fire_dragon – Ashkabury

Pippin – Haynes

Haynes – Pippin.

Während noch Geschenke begutachtet, aufgemacht und Geschenkpapier kreuz und quer geworfen wurde, flog ein Schneeball mitten ins Gemenge. Der Übeltäter? Oder besser gesagt, die Übeltäterin war Bright. Ihr Opfer? Der Chef, Szocko. Der ließ nicht lange fackeln und attakierte mit einer Salve zurück. Schnell wurden Parteien ergriffen. Haynes und Mokuai kämpften auf Brights Seite, während Pippin allein auf der Seite des Chefs stand.

Ein wilder Kampf entstand, besonders Szocko und Bright schenkten sich nichts. Besonders Bright wurde öfters in den Schnee getunkt als ihr lieb war.

 

brightz

Aber selbst Pippin und Haynes nahmen Schwimmstunden im eiskalten Wasser.

Während die Schlacht ihren Höhepunkt fand, wurde Haynes von irgendjemanden den Schneeberg hinuntergeschubst, was aber eine Lawine auslöste. Nicht wenige wurden unter dem Schneeberg begraben. Nur Bright, konnte sich noch rechtzeitig retten und hatte dabei mehr Glück als Verstand. Und ihre Schadenfreude war nicht zu übersehen.

Ball

Die Schlacht ging derweil weiter. Irgendwann froren alle die Finger vom Schnee und setzten sich zu einer Pause.

Pause

Da alle sich nun ausruhten, kam Szocko auf die Idee einen Grill aufzustellen und versuchte sich als BBQ-Meister. Zutiefst muss bedauert werden, dass durch die Lawine, die Kamera nass geworden ist und zum Trocknen erstmal übers Feuer gehalten werden musste. Daher gibt es leider keine Fotos von den Grillkünsten.

Nachdem einige mehr oder weniger gesättigt waren, kam unser Oberhaupt auf die Idee, die Mutter zu töten. Erstmal schock auf Seiten der einzigen weiblichen Person auf der Feier, die aber schnell wieder von ihrem Liebsten beruhigt wurde.

show

So band sich jeder Skier oder Boards unter die Füße und fuhren den Hang hinunter ins warme Tal. Leider konnte sich unser Tollpatsch Bright es sich nicht verkneifen hinzufallen.

Tollpatsch

Aber schlimmeres konnte durch ihren Mokuai verhindert werden, wie ihr auf dem Schnappschuss sehen könnt.

trost

Nun alles in allem, war das eine richtige gute gelungene Weihnachtsfeier. Und da es die erste richtige war, die Freewar je gesehen hat, kann sich der Clan selbst heftig auf die Schulter klopfen.

Und so, liebe Clanis, geht das Jahr zu Ende und es war ein aufregendes Jahr und an euch alle

Eure

Bright

—Newsreporterin—