Bei meinen Erkunden rund um das Nest in Torihn hörte ich von einem Gebiet, welches in den letzten Jahrzehnten mehr oder weniger in Vergessenheit geraten ist. Westlich der Burg von Hulnodar erstreckt sich ein dichter Farnwald, der fast undurchdringbar ist. Unter den Menschen war dieses Gebiet früher als Limm bekannt. Verschiedenste, seltene Kräuter wachsen in dem Wald, die früher von Heilern zu verschiedensten Tränken verarbeitet wurden.

Ich machte mich also zunächst auf den Weg zur alten Burg Hulnodar, wo ich ein kleines Picknick machte. Es bietet sich wirklich eine sehr schöne Aussicht von hier oben! Im Westen war auch der Farnwald zu erkennen: Riesige Farne waren zu erkennen. Dazwischen ein paar seltsam aussehende Bäume, die mit Moos bewachsen waren. Und alles war so dicht zugewuchert, dass der Wald wie eine große, grüne Wand aussah. Es gab also wirklich keinen Grund den Wald zu betreten, der so weit ab von jeglicher Zivilisation lag…

Aber wo ich schon einmal da war, konnte ich mir dieses kleine Abenteuer nicht entgehen lassen. Also alle Sachen zusammengepackt und so ging es frisch gestärkt nach Limm. Nachdem ich mir einen Weg durch die riesigen Farnblätter schlug und so durch den nebligen Wald stapfte, kam ich bald zu einem kleinen Fluss. Seltsamerweise hörte man überhaupt kein Rauschen oder Plätschern, was wohl mit dem dichten, bis an die Ufer des Flusses herangewachsenen, Grünzeugs zu tun haben musste. Ich lief also eine Weile am Fluss entlang und suchte eine seichte Stelle, um ihn zu überqueren. Ab und zu krabbelten mir ein paar blaue Würmer über die Füsse, die alle ein wenig Gold bei sich hatten. Irgendwie komisch (Was machen Würmer mit Goldstücken?), aber der ganze Wald war ja ein wenig eigenartig, was sich dann auch kurze Zeit später wieder zeigte. Plötzlich sprach mit ein Glodo-Fisch (!!!) an, und wollte, dass ich ihm ein paar seiner Artgenossen bringe. Hä? Naja… ich dachte mir nichts dabei und stolperte weiter durch den Wald.

Die Forscher hatte mich noch vor den so genannten Ektofronen gewarnt, die hier und dort durch den Wald liefen. Da sie aber zum Glück nicht in großen Rudeln auftraten, war das kein größeres Problem für mich, man sollte sich aber vor ihnen in Acht nehmen, sie konnte ganz schön fies zubeißen, wie ich auch am eigenen Laib erfahren musste.

Nachdem ich schon mit Fischen gesprochen hatte, sprach mich dann auch noch eine Pflanze an… Ein wirklich verrücktes Gebiet. Hier konnte man mal sehen, was sich in der Abgeschiedenheit vom Rest der Welt so alles entwickeln konnte.

Da es schon spät war und ich noch einen weiten Weg nach Konlir hatte – man sollte sich doch immer eine Zauberkugel mitnehmen – brach ich auf und erreichte, nach einer wirklich spannenden Reise, meine Heimat. Wer noch nicht in Limm war, sollte dort auf jeden Fall einmal hinreisen – es lohnt sich! Und irgendetwas hab ich bestimmt noch übersehen…